Vor ein paar Tagen ist – diesmal ohne pompöse Pressemitteilung und Pressekonferenz in Brüssel – die Mediensuchmaschine Europeana online gegangen. Im Moment kann der Benutzer in ungefähr 3,5 Millionen Dateibeschreibungen suchen.
Bzw. in Teilmengen davon, denn Volltext ist ja meist abhängig von einer Sprache:
- Jungfrau von Orleans: 7 Treffer
- Jeanne d’Arc: 1475 Treffer
- Johanna von Orléans: 0 Treffer
- Joana d’Arc: 1 Treffer
- Ivana Orleanska: 0 Treffer
- Giovanna d’Arco: 0 Treffer
- Juana de Arco: 0 Treffer
- Jóhanna af Örk: 0 Treffer
- Žana d’Ark: 0 Treffer
- Ιωάννα της Λωραίνης: 1 Treffer
Kein Problem also, das nicht grundsätzlich gelöst werden könnte beispielsweise durch den Einsatz von Normdaten. Bis dahin muss jemand, der wirklich eine Übersicht über ein Thema haben möchte, alle Suchanfragen in allen Sprachen stellen, zu denen er Inhalte vermutet. Europäische Verhältnisse also.
Die sonstigen Beschränkungen von Volltextsuche gelten ebenfalls, so ist die Suche nach “Wikipedia” völlig unbrauchbar. Bei einigen Records ist nicht erkennbar, warum sie bei der Suche nach “Wikipedia” gefunden werden.
Wie für Suchmaschinen üblich liegen keine Inhalte auf Europeana, es wird jeweils nur auf die Quelle verlinkt. Man kann dann nur hoffen, dass die Inhalte noch so online sind, wie sie damals von Europeana indexiert wurden.