Neuen Verwendungszweck für me…

August 1st, 2010

Neuen Verwendungszweck für mein Whiteboard gefunden: Ada hat es in Beschlag genommen und freut sich über den Magnetismus als solchen.

@annnalist wikipedia.org: 0

July 31st, 2010

@annnalist wikipedia.org: 0

Wer ist Veranstalter der Traue…

July 30th, 2010

Wer ist Veranstalter der Trauerfeier in Duisburg, wie gut ist er versichert,wie viele Ordner gibt es und wie viele Zugänge gibt es?#rekursiv

@jansonw really really old acc…

July 29th, 2010

@jansonw really really old accounts are unaffected by the 10min limit which is now a 15min limit

Kindle-Lektüre

October 21st, 2009

PiratKindle :)

PiratKindle :)

Klaus Graf – Urheberrechtsfibel – nicht nur für Piraten
Der Text des deutschen Urheberrechtsgesetzes, erklärt und kritisch kommentiert

Rottet fröhlich vor sich hin: Bluetooth

February 23rd, 2009

Ein ausländischer Fernsehsender hat mich um ein Interview gebeten und aus praktischen Gründen kann ich weder zum Aufnahmestudio noch können sie ein Kamerateam nach Göttingen schicken. Bleibt also neumodisches Zeugs, Skype mit einer Videokamera. Eine Webcam ist nicht vorhanden, die eingebaute Kamera in meinem Netbook hilft bei der Unterscheidung zwischen hell und dunkel. Also bindet man eine DV-Kamera via Firewire ein. Bleibt der Ton, ein schönes Studimikro liegt hier auch nicht, die eingebauten Mikros in Notebooks nehmen mehrheitlich das Rauschen des Gerätes auf. Headsets sehen grottig aus. Heute mal darum ein Bluetooth-Headset gekauft und nachher festgestellt, dass Bluetooth-Profile für “Handsfree” unter Windows nicht bekannt sein. Einer der brauchbaren Treiber ist kaum noch im Netz zu finden, nachdem die Firma von Broadcomm gekauft wurde und Lenovo.com/ibm.com hatte heute seinen Bummelstreik-Tag. Der Lag zwischen Ton und Video beträgt derzeit gut eine Sekunde, die Qualität ist eher unterirdisch (zwei gefühlte Leistungsklassen über Webcams). Effektive Reichweite des Bluetooth-Headsets: 40cm Luft.

Wenn Videokonferenzen oder Videointerviews über Skype das derzeit bequemste sind, was man im unteren – ichwilldochkeinenkonferenzsaalbauen – Preissegment bekommt, haben wir noch etwas Entwicklungsarbeit vor uns.

Super! DFB führt Konjunkturpaket für Anwälte ein!

February 22nd, 2009

In einem langen Blogposting erklärt Jens Weinreich, warum er nun doch Spenden für seinen Rechtsstreit mit dem unglaublichen DFB-Demagogie-Experten Theo Zwanziger annimmt. Bisher haben zwar die Gerichte zugunsten von Weinreich entschieden, aber in dieser Situation bleibt er auf einigen (eigenen) Anwaltskosten sitzen, von Verdienstausfall und emotionaler Belastung ganz zu schweigen.

Literatur kubikzentimeterweise

February 21st, 2009

Vor mir liegt “Dieter Hildebrandt: Die Neunte. Schiller, Beethoven und die Geschichte eines musikalischen Welterfolgs” als Hardcover aus dem Hanser-Verlag. 512g schwer, 376 Seiten lang mit viel Text und ein paar Bildern. Als PDF kämen wir bei sorgfältiger Komprimierung mit Bildern ungefähr auf ein Megabyte, ohne vielleicht 300 KByte.

Das “N” in Die Neunte ist ungefähr 1,5 cm hoch. Genauso wie eine dieser modernen microSD-Karten mit derzeit maximal 16 GByte Speicherkapazität. 1 Gramm schwer. Grob gerechnet und mit plusminus eine Zehnerpotenz vermutlich 16.000 Bücher, deutlich leichter als der Schutzumschlag für ein physisches. Wer es jetzt unfair findet, den 1g schweren Speicher mit dem ganzen Buch zu vergleichen, nimmt halt noch ein Lesegerät dazu, die wiegen knapp 300g.

Seit der Vorstellung der ersten microSD-Karten  ist der Preis pro Gigabyte etwas über den Faktor 100 gefallen, je nach Datenlage. Im September 2005 gingen 64, 128 respektive 256 MB-Karten für 17.99, 22.99 und 64.99 US-Dollar über den Tresen. Heute sind wir bei 14,79 für eine 8 GByte-Karte. Genauere Marktdaten können diese Entwicklung etwas feiner darstellen. Ist man jetzt einmal so naiv und führt die Reihe weiter, stehen Ende 2012 Speicherkarten dieser Größe mit einer Kapazität von einem halben Terabyte für ungefähr 10 Dollar im Regal. Wer kein Moore-Optimist ist, kann einfach hilfweise von 100 GByte für 25 Euro ausgehen, die Details sind unerheblich.

Das Jahr 2013: Die Kosten für einen tragbaren Datenspeicher, der den Bestand einer gut sortierten mittelgroßen Bibliothek von vielleicht fasst, werden auf dem Niveau einer Kino-Eintrittskarte liegen.

Natürlich können wir alle viel verschwenderischer werden und hochauflösende Bilder, Rohdaten, Audiotracks, Begleitsoftware und kleine Videoschnipsel einbinden. Aber selbst dann werden wir nicht arm werden, den kompletten Bestand lieferbarer Bücher aller deutschen Verlage zu speichern, wenn, ach wenn da nicht die leidige Frage nach der Bezahlbarkeit der Inhalte selbst stünde. Langendorfs Dienst gibt den durchschnittlichen Preis eines verkauften Buches bei knapp 10 Euro an. Wir können davon ausgehen, dass der Durchschnittspreis aller angebotenen Bücher darüber liegen wird. Auch hier wieder, die mehr als nur die Größenordnung ist ja letztlich egal, ein grober Überschlag (für das Jahr 2012):

  1. Kosten für ein Ebook-Lesegerät: 300 Euro
  2. Kosten für eine oder mehrere Speicherkarten für den kompletten Bestand aus dem Verzeichnis lieferbarer Bücher: unter 100 Euro
  3. Kosten für den Erwerb von je einem Buch aus dem VlB: irgendwas um die 10-20 Millionen Euro

Unberücksichtigt sind Weltwirtschaftskrisen, Systemwechsel der Wirtschaftsordnung oder die Einführung einer Kulturflatrate. Teile davon könnten aber mitunter hilfreich sein, um 2012 herum als Nichtmillionär eine solche Speicherkarte füllen zu können, ohne sich strafbar zu machen.

Karmic Koala – schneller booten und so weiter

February 20th, 2009

Mark Shuttleworth hat seine Vorschläge für Ubuntu 9.10 alias Karmic Koala vorgestellt. Drei “features” sind dabei explizit genannt:

  1. Server sollen Amazon-Dienstleistungen wie EC2 besser nutzbar machen
  2. Desktops sollen optisch schöner booten
  3. Desktops, insbesondere Netbooks sollen schneller booten:
    “The goal for Jaunty on a netbook is 25 seconds, so let’s see how much faster we can get you all the way to a Koala desktop.”

Das Ziel von 25 Sekunden für einen Kaltstart auf einem Netbook halte ich für sehr ambitioniert, ohne händische Verbesserung ist man derzeit mit einem Booten von einer SD-Karte mit knapp einer Minute dabei. Aber es sind ja noch fast zwei Monate bis zum eigentlichen Erscheinen von Jaunty / Ubuntu 9.04.

Man sieht sich also in 8 Monaten wieder.

Fragen an Frau Falk, derzeit unbeantwortet

February 19th, 2009

Frau Falk, Abgeordnete der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, findet, dass es unverantwortlich ist, gegen die Zensurinfrastruktur zu argumentieren, die unsere Familienministerin derzeit implementieren lassen will. Ihre Ansichten wecken durchaus Interesse bei abgeordnetenwatch.de und sorgen für Nachfragen:

  1. Sachliche.
  2. Präzise.
  3. Informative.
  4. Elementare.
  5. [nachtrag 20.02.2009:] Hintergründige.

Es ist unwahrscheinlich, dass die Fragesteller hier eine Antwort in der Geschwindigkeit erhalten werden, wie die Pressemitteilung herausgeschickt wurde. Zu jeder Frage kann man sich registrieren lassen und erhält eine Email-Benachrichtigung, sobald Frau Ilse Falk oder ihre Mitarbeiter geantwortet haben.