Einmal im Monat sucht ein Journalist einen der Berufsoppositionellen. Das ist Medienpluralismus, auch bei der Einführung von Gasbeleuchtung in Straßen gab es Mahner und Kritiker, die das Ende der Welt vor sich sahen.
Und einmal im Monat, wenn ich an einer Podiumsdiskussion teilnehme, bekommt man dann den Verweis auf die Berufsoppositionellen vor den Latz. Manchmal entschuldige ich mich dafür, dass es leider bisher nur so nöhlende und unbrauchbare Kritiken gibt und nichts richtig Fesselndes. Sowas wie einen Karl Marx der Internetökonomie, der in einem Epos (“Das Digital“) aufdröselt, warum was nicht funktioniert und gar nicht funktionieren kann.
Bis dahin sind wir mit Kalauern gestraft wie
In die Online-Plattform haben wir sehr viel investiert, aber dann gemerkt, dass das Online-Geschäftsmodell für eine größere redaktionelle Einheit, die Inhalte recherchiert, nicht tragfähig ist.
Herr Granseyer, da hatten sie wirklich Glück, dass sie nicht von einem a) kritischen b) Journalisten in einem c) echten d) Nachrichtenmagazin e)befragt wurden.
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