Bundesnachrichtendienst sorgt für Nachrichten

Vor den Feiertagen schrieb ich über eine Pressemitteilung des Projektes Wikileaks, das sich durch den Präsidenten des BND bedrängt fühlte.

Ich habe daraufhin an leitungsstab@bnd.bund.de, nach Angaben von Wikileaks Absenderadresse der Emails von Uhrlau, eine eigene Email geschrieben und um Bestätigung gebeten. Bislang (und wegen der Feiertage auch nicht überraschend) kam noch keine Antwort.

Die Berliner taz war da “erfolgreicher“:

Von Seiten des BND war auf Anfrage der taz keine Stellungnahme zu bekommen. Zwar habe man die eingestellten Artikel auf Wikileaks zur Kenntnis genommen. Der Pressesprecher teilte jedoch mit, dass der BND weder ein generelles Interesse an der Webseite noch an den darauf entfalteten publizistischen Aktivitäten habe.

Ein Pressesprecher muss das wohl sagen. Für einen Nachrichtendienst wäre es hingegen ein Armutszeugnis, wenn er wirklich gar kein Interesse an einer Seite wie Wikileaks hätte (genauso wie ein übersteigertes Interesse).

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